Warum 90 % der Menschen sagen, nicht fotogen zu sein – und warum das nicht stimmt
„Ich bin nicht fotogen.“
Fast jedes erste Gespräch beginnt mit diesem Satz. Und jedes Mal sehe ich dabei etwas ganz anderes als das, was ausgesprochen wird. Ich sehe Unsicherheit. Zweifel. Vielleicht auch alte Erfahrungen, die sich festgesetzt haben.
Viele Menschen kennen nur diese Momente: ein schnelles Gruppenfoto, ein unvorteilhafter Handywinkel, ein Lächeln auf Kommando. Man steht vor der Kamera, fühlt sich beobachtet und hofft, dass es schnell vorbei ist. Wenn das alles ist, was man von sich kennt, entsteht leicht der Gedanke, man sei eben „nicht fotogen“.
Aber Fotogenität ist kein Talent. Sie ist kein Glück. Sie ist ein Gefühl.
Deshalb beginnt ein Shooting bei mir nicht mit dem ersten Auslösen der Kamera. Wenn es möglich ist, treffen wir uns vorher – ganz bewusst an einem anderen Tag. Ohne Kamera. Ohne Erwartungsdruck. Bei einem Kaffee. Und dieses Treffen darf gerne eine gute Stunde dauern.
Diese Zeit ist mir wichtig.
Wir sprechen darüber, was entstehen soll. Nicht nur oberflächlich, sondern ehrlich. Welche Stimmung fühlst du? Welche Seite von dir darf sichtbar werden? Farbe oder Schwarzweiß? Leicht oder intensiv? Gibt es einen Ort, der sich nach dir anfühlt? Ein Thema, das dich begleitet? Welche Kleidung unterstreicht dich – nicht verkleidet dich?
In diesem Gespräch entsteht etwas Entscheidendes: Vertrauen. Und vielleicht auch ein erstes inneres Loslassen.
Beim Shooting selbst gehört die erste Zeit nicht dem perfekten Bild. Sie gehört dem Ankommen. Die Kamera wirkt anfangs immer groß. Präsenter, als sie eigentlich ist. Man denkt über sich nach. Über Haltung. Über Ausdruck.
Deshalb nehme ich Druck heraus. Ich halte Abstand. Wir reden. Wir bewegen uns. Es muss nichts funktionieren.
Manchmal bitte ich dich, für einen Moment die Augen zu schließen. Tief durchzuatmen. Dich selbst zu spüren. Nicht an das Bild zu denken. Nicht daran, wie du wirkst. Sondern einfach bei dir zu sein. Diese wenigen Sekunden verändern oft mehr als jede Pose. Die Gesichtszüge werden weicher. Die Schultern entspannen sich. Der Blick bekommt Tiefe.
Und irgendwann – oft ganz leise – entsteht ein Flow. Die Kamera tritt in den Hintergrund. Bewegungen fühlen sich selbstverständlich an. Ein Lächeln entsteht nicht, weil es erwartet wird, sondern weil es da ist. Auch Stille bekommt Ausdruck. In diesem Moment verschwindet die Selbstbeobachtung. Und genau dort entstehen die Bilder, die berühren.
Es sind nicht die perfekten Momente. Es sind die echten.
Nach einer gewissen Zeit höre ich keinen Satz mehr wie „Ich weiß nicht, was ich mit meinen Händen machen soll.“ Stattdessen sehe ich einen Blick, der nicht gespielt ist. Ein Lächeln, das nicht geplant war. Einen Menschen, der angekommen ist.
Und genau dann weiß ich: Du bist nicht „nicht fotogen“. Du warst nur noch nie wirklich in einem Raum, in dem du dich sicher fühlen konntest.
Ein gutes Portrait zeigt keine Maske. Es zeigt einen Menschen. Mit Ruhe. Mit Ausdruck. Mit Persönlichkeit.
Und vielleicht entsteht genau in dem Moment, in dem du dich traust, einfach du zu sein, das Bild, das du nie für möglich gehalten hast.
Warum 90 % der Menschen sagen, nicht fotogen zu sein – und warum das nicht stimmt
„Ich bin nicht fotogen.“
Fast jedes erste Gespräch beginnt mit diesem Satz. Und jedes Mal sehe ich dabei etwas ganz anderes als das, was ausgesprochen wird. Ich sehe Unsicherheit. Zweifel. Vielleicht auch alte Erfahrungen, die sich festgesetzt haben.
Viele Menschen kennen nur diese Momente: ein schnelles Gruppenfoto, ein unvorteilhafter Handywinkel, ein Lächeln auf Kommando. Man steht vor der Kamera, fühlt sich beobachtet und hofft, dass es schnell vorbei ist. Wenn das alles ist, was man von sich kennt, entsteht leicht der Gedanke, man sei eben „nicht fotogen“.
Aber Fotogenität ist kein Talent. Sie ist kein Glück. Sie ist ein Gefühl.
Deshalb beginnt ein Shooting bei mir nicht mit dem ersten Auslösen der Kamera. Wenn es möglich ist, treffen wir uns vorher – ganz bewusst an einem anderen Tag. Ohne Kamera. Ohne Erwartungsdruck. Bei einem Kaffee. Und dieses Treffen darf gerne eine gute Stunde dauern.
Diese Zeit ist mir wichtig.
Wir sprechen darüber, was entstehen soll. Nicht nur oberflächlich, sondern ehrlich. Welche Stimmung fühlst du? Welche Seite von dir darf sichtbar werden? Farbe oder Schwarzweiß? Leicht oder intensiv? Gibt es einen Ort, der sich nach dir anfühlt? Ein Thema, das dich begleitet? Welche Kleidung unterstreicht dich – nicht verkleidet dich?
In diesem Gespräch entsteht etwas Entscheidendes: Vertrauen. Und vielleicht auch ein erstes inneres Loslassen.
Beim Shooting selbst gehört die erste Zeit nicht dem perfekten Bild. Sie gehört dem Ankommen. Die Kamera wirkt anfangs immer groß. Präsenter, als sie eigentlich ist. Man denkt über sich nach. Über Haltung. Über Ausdruck.
Deshalb nehme ich Druck heraus. Ich halte Abstand. Wir reden. Wir bewegen uns. Es muss nichts funktionieren.
Manchmal bitte ich dich, für einen Moment die Augen zu schließen. Tief durchzuatmen. Dich selbst zu spüren. Nicht an das Bild zu denken. Nicht daran, wie du wirkst. Sondern einfach bei dir zu sein. Diese wenigen Sekunden verändern oft mehr als jede Pose. Die Gesichtszüge werden weicher. Die Schultern entspannen sich. Der Blick bekommt Tiefe.
Und irgendwann – oft ganz leise – entsteht ein Flow. Die Kamera tritt in den Hintergrund. Bewegungen fühlen sich selbstverständlich an. Ein Lächeln entsteht nicht, weil es erwartet wird, sondern weil es da ist. Auch Stille bekommt Ausdruck. In diesem Moment verschwindet die Selbstbeobachtung. Und genau dort entstehen die Bilder, die berühren.
Es sind nicht die perfekten Momente. Es sind die echten.
Nach einer gewissen Zeit höre ich keinen Satz mehr wie „Ich weiß nicht, was ich mit meinen Händen machen soll.“ Stattdessen sehe ich einen Blick, der nicht gespielt ist. Ein Lächeln, das nicht geplant war. Einen Menschen, der angekommen ist.
Und genau dann weiß ich: Du bist nicht „nicht fotogen“. Du warst nur noch nie wirklich in einem Raum, in dem du dich sicher fühlen konntest.
Ein gutes Portrait zeigt keine Maske. Es zeigt einen Menschen. Mit Ruhe. Mit Ausdruck. Mit Persönlichkeit.
Und vielleicht entsteht genau in dem Moment, in dem du dich traust, einfach du zu sein, das Bild, das du nie für möglich gehalten hast.
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Warum 90 % der Menschen sagen, nicht fotogen zu sein – und warum das nicht stimmt
„Ich bin nicht fotogen.“
Fast jedes erste Gespräch beginnt mit diesem Satz. Und jedes Mal sehe ich dabei etwas ganz anderes als das, was ausgesprochen wird. Ich sehe Unsicherheit. Zweifel. Vielleicht auch alte Erfahrungen, die sich festgesetzt haben.
Viele Menschen kennen nur diese Momente: ein schnelles Gruppenfoto, ein unvorteilhafter Handywinkel, ein Lächeln auf Kommando. Man steht vor der Kamera, fühlt sich beobachtet und hofft, dass es schnell vorbei ist. Wenn das alles ist, was man von sich kennt, entsteht leicht der Gedanke, man sei eben „nicht fotogen“.
Aber Fotogenität ist kein Talent. Sie ist kein Glück. Sie ist ein Gefühl.
Deshalb beginnt ein Shooting bei mir nicht mit dem ersten Auslösen der Kamera. Wenn es möglich ist, treffen wir uns vorher – ganz bewusst an einem anderen Tag. Ohne Kamera. Ohne Erwartungsdruck. Bei einem Kaffee. Und dieses Treffen darf gerne eine gute Stunde dauern.
Diese Zeit ist mir wichtig.
Wir sprechen darüber, was entstehen soll. Nicht nur oberflächlich, sondern ehrlich. Welche Stimmung fühlst du? Welche Seite von dir darf sichtbar werden? Farbe oder Schwarzweiß? Leicht oder intensiv? Gibt es einen Ort, der sich nach dir anfühlt? Ein Thema, das dich begleitet? Welche Kleidung unterstreicht dich – nicht verkleidet dich?
In diesem Gespräch entsteht etwas Entscheidendes: Vertrauen. Und vielleicht auch ein erstes inneres Loslassen.
Beim Shooting selbst gehört die erste Zeit nicht dem perfekten Bild. Sie gehört dem Ankommen. Die Kamera wirkt anfangs immer groß. Präsenter, als sie eigentlich ist. Man denkt über sich nach. Über Haltung. Über Ausdruck.
Deshalb nehme ich Druck heraus. Ich halte Abstand. Wir reden. Wir bewegen uns. Es muss nichts funktionieren.
Manchmal bitte ich dich, für einen Moment die Augen zu schließen. Tief durchzuatmen. Dich selbst zu spüren. Nicht an das Bild zu denken. Nicht daran, wie du wirkst. Sondern einfach bei dir zu sein. Diese wenigen Sekunden verändern oft mehr als jede Pose. Die Gesichtszüge werden weicher. Die Schultern entspannen sich. Der Blick bekommt Tiefe.
Und irgendwann – oft ganz leise – entsteht ein Flow. Die Kamera tritt in den Hintergrund. Bewegungen fühlen sich selbstverständlich an. Ein Lächeln entsteht nicht, weil es erwartet wird, sondern weil es da ist. Auch Stille bekommt Ausdruck. In diesem Moment verschwindet die Selbstbeobachtung. Und genau dort entstehen die Bilder, die berühren.
Es sind nicht die perfekten Momente. Es sind die echten.
Nach einer gewissen Zeit höre ich keinen Satz mehr wie „Ich weiß nicht, was ich mit meinen Händen machen soll.“ Stattdessen sehe ich einen Blick, der nicht gespielt ist. Ein Lächeln, das nicht geplant war. Einen Menschen, der angekommen ist.
Und genau dann weiß ich: Du bist nicht „nicht fotogen“. Du warst nur noch nie wirklich in einem Raum, in dem du dich sicher fühlen konntest.
Ein gutes Portrait zeigt keine Maske. Es zeigt einen Menschen. Mit Ruhe. Mit Ausdruck. Mit Persönlichkeit.
Und vielleicht entsteht genau in dem Moment, in dem du dich traust, einfach du zu sein, das Bild, das du nie für möglich gehalten hast.